Schwarzwald

 

August 2003

Schwarzwald

Deutschland

Die Römer gaben ihm den Namen: "Silva Nigra" - der schwarze, der finstere, der düstere Wald. Damals war dieser Schwarzwald ein fast undurchdringliches Gebiet, bedrückend und unheimlich.

Mit einem Höhenunterschied von 1311 m zwischen dem Rhein bei Burkheim (182 m ü.M.) und dem Feldberg (1493 ü.M.), der höchsten Erhebung Baden-Württembergs, von einem zwischen "sehr heiß" (wärmste Weinlagen) und "äußerst kalt" ( kälteste Berglagen), dürfte es kaum eine Region außerhalb der Alpen in Deutschland geben, die über größere Diffenzierungen seiner natürlichen Gegebenheiten verfügt.

Die Region Südschwarzwald umfasst die drei Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald mit dem Stadtkreis Freiburg, Lörrach und Waldshut, berührt aber auch in nicht unwesentlichen Teilen die Landkreise Emmendingen mit dem Elztal und Kandel, und im Osten, auf der Baarebene den Kreis Schwarzwald-Baar mit dem Gutachtal. Im Westen bildet der Rhein die Grenze zu Frankreich und im Süden der Hochrhein zur Schweiz, der ab Basel in einem scharfen Knick nach Norden fließt.

Die geologischen Verhältnisse lassen sich von Westen nach Osten wie folgt zusammenfassen:

  • Der Oberrheingraben mit der Rheinaue und Rheinniederung
  • Vorberge des Schwarzwaldes, nördliches und südliches Markgräflerland, Freiburger Bucht mit den sie umgebenden Schollen und den Kaiserstuhl.
  • Der Grundgebirgsschwarzwald, mit dem südlichen Kamm und mittleren Talschwarzwald
  • Das Schichtstufenland des Schwarzwaldes mit der Ostabdachung und dem Wutachgebiet

Die einmalige Vielseitigkeit des südlichen Schwarzwaldes beruht in erster Linie auf den Oberflächenformen, auf den enormen Höhenunterschieden und der völlig unterschiedlichen Gestaltung seiner einzelnen Teile: Ebene, Hügelland und Mittegebirge sind die drei grundverschiedenen Landschaftstypen, denen sich fast alle anderen Landschaftsfaktoren unterordnen müssen.

 

 

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